Ursprung, Vorteile & Trainingsarten einfach erklärt 02.04.2026

Pilates Training: Ursprung, Vorteile und moderne Trainingsformen
Kurze Info vorab, Ich selbst habe vor knapp einem Jahr meine Ausbildung als Pilatestrainerin abgeschlossen und biete seitdem in meinem Studio in Erlangen regelmäßig Pilateskurse an. Seit knapp 4 Monaten ist zusätzlich auch ein hochwertiger Reformer eingezogen für exklusive 1:1 Sessions. Die Nachfrage nach dieser Art von Sport steigt immer mehr und ich kann es total nachvollziehen, denn es ist wirklich eine komplett andere Bewegungsform als beim Krafttraining oder Ausdauertraining. Auch zum Yoga gibt es deutliche Unterschiede obwohl viele der Meinung sind, es sei das selbe.
Spoiler, ist es nicht :-))
Gerne möchte ich dir in diesem Beitrag das Pilatestraining näher bringen, welche unterschiedlichen Trainingsformen, Geräte etc. es gibt und wo der Ursprung von Pilates liegt, denn die Trainingsmethode feiert in einigen Jahren, nämlich 2029, ihren 100. Geburtstag. In den USA fand der erste Hype um Pilates in den 80er Jahren statt. Der Trend ist dann Anfang der 90er Jahre nach Deutschland übergeschwappt und fand sein Hoch auch hierzulande. Über 30 Jahre später entfacht jetzt wieder die Begeisterung um Pilates durch moderne Abwandlungen, Training mit/auf speziellen Pilatesgeräten und zusätzlichem Equipment aber auch das klassische Pilates ist gefragt wie nie zuvor. Kurz gesagt, Pilates erreicht ein breites Publikum und jeder kann die für sich passende Variante ausprobieren und seinen Favoriten finden. Steigen wir jetzt aber etwas tiefer ins Thema ein bevor ich auf die unterschiedlichen Varianten spezieller eingehe und euch die jeweiligen Besonderheiten erkläre.
Der Ursprung von Pilates:
Alles begann in den 1910er Jahren als Joseph Pilates seine Methode erst in Deutschland und einige Jahre später auch in den USA entwickelte. In den 1920er Jahren eröffnete er sein erstes Pilates Studio in New York, welches sehr große Beliebtheit bei Tänzern und Künstlern erreichte. Für die kommenden 3 – 4 Jahrzehnte war Pilates hauptsächlich in Tanz- und Rehakreisen bekannt, bevor es in den 80er Jahren auch bei der restlichen, amerikanischen Bevölkerung zu einem regelrechten Boom kam. Die 80er Jahren waren generell weltweit ein Jahrzehnt in dem die ersten Fitness- und Wellness-Trends aufkamen. Daher hat es nicht lange gedauert bis auch viele Prominente, Models, Schauspieler auf den Pilatestrend aufmerksam wurden. Dadurch hat Pilates noch mehr an Bekanntheit gewonnen und wurde ab Anfang der 90er Jahre auch hier in den Studios angeboten. Spätestens seit den 2000ern ist Pilates weltweit bekannt und wird überall auf der Welt praktiziert. Durch die Digitalisierung ist nun auch ein sehr großes Angebot online frei zugänglich und man kann Pilates jetzt von überall aus praktizieren. Mit der Zeit hat sich Pilates etwas gewandelt bzw. wurde modernisiert und es kamen Geräte und spezielles Pilateszubehör dazu. Gehen wir nur also die unterschiedlichen Trainingsformen durch.
Klassisches Pilates: Die 6 Grundprinzipien:
Wie der Name es schon sagt, orientiert sich klassisches Pilates 1:1 an den 6 Grundprinzipien von Joseph Pilates.
Auf zwei der Prinzipien, das Zentrum also Powerhouse und auf die Pilatesatmung möchte ich nochmal genauer eingehen, denn diese zwei sind die wichtigsten der 6 Prinzipien, damit sich Klassisches Pilates, Klassisches Pilates nennen darf.
Die Pilatesatmung:
Die Pilatesatmung auch laterale Brustatmung (seitliche Atmung) wird so ausgeführt:
Einatmung durch die Nase, Ausatmung durch den Mund. Der Brustkorb weitet sich bei der Einatmung seitlich und nach hinten (wie eine Ziehharmonika) während bei der Ausatmung der Bauch flach wird und die Bauchmuskeln aktiviert werden. Das Ziel ist, den Rumpf permanent stabil zu halten obwohl du tief ein- und ausatmest. So bleibt das Körperzentrum aktiv und unterstützt jede Bewegung zusätzlich.
Das Powerhouse im Pilates:
Das Powerhouse wiederum beschreibt das Zentrum des Körpers, es besteht aus den tiefen Bauchmuskeln, Rückenmuskeln, Beckenboden, Zwerchfell und den Gesäßmuskeln. Die Funktion des Powerhouse ist das Stabilisieren der Wirbelsäule damit der Rücken geschützt wird und dem Körper Balance gegeben wird. Im Pilates bleibt das Powerhouse immer aktiv auch wenn sich der Rest des Körpers bewegt. Deshalb ist ein gutes Körperverständnis und die Fähigkeit zur Kontrolle über das Zentrum essentiell denn jede Bewegung beginnt im Zentrum.
Modernes Pilates: Flexibel & funktionell:
Kommen wir jetzt zum modernen Pilates, es ist eine Weiterentwicklung zum Klassischen. Bedeutet, es orientiert sich zwar an den Prinzipien von Joseph Pilates ist aber flexibler und vielfältiger gestaltet. Während beim klassischen Pilates eine feste Übungsabfolge stattfindet die immer gleich aufgebaut ist, so findet man bei der modernen Variante freie Kombinationen welche an individuelle Ziele und Niveaus angepasst werden. Auch das Trainingsziel variiert. Kontrolle, Präzision, Körperhaltung und Balance sind essentiell beim klassischen Pilates. Zusätzlicher Fokus auf Fitness, Faszien und funktionellem Training kommen beim modernen Pilates on top. Die Atmung ist beim klassischen Pilates ein zentraler Teil und sollte strikt lateral durchgeführt werden. Beim der modernen Variante ist sie etwas freier gestaltet, Hauptsache die Atmung unterstützt die Bewegung und die Stabilität. Zusammengefasst kann man sagen, modernes Pilates ist variabler und anpassbarer während klassisches Pilates authentisch, strukturiert und technisch präzise bleibt.
Remormer Pilates: Der aktuelle Trend:
Weiter geht es mit Reformer Pilates. DER Hype schlecht hin aktuell. Ein Studio nach dem Anderen sprießt wie Pilze aus dem Boden. Doch wobei handelt es sich hierbei und was ist hier besonders zu beachten?
Der Reformer, so nennt sich das Gerät auf dem trainiert wird, wurde von Joseph Pilates selbst entwickelt und ist das bekannteste seiner Pilates Geräte. Er sieht aus wie ein bewegliches Bett und besteht aus einem Brett, dass auf Rollen gleitet, Federn mit unterschiedlichem Widerstand, einer Fußstange, Seilzüge mit Griffen und einer Kopfstütze. Man kann auf dem Reformer in unterschiedlichen Lagen trainieren, ob im liegen, sitzen, stehen oder knien, es ist alles möglich. Die Federn werden genutzt um mehr oder weniger Widerstand zu erzeugen und so gezielt Kraft, Beweglichkeit, Stabilität und Gleichgewicht zu trainieren. Die Vorteile dieses speziellen Trainings liegen definitiv darin, dass es sich um ein individuell anpassbares, gelenkschonendes Ganzkörpertraining handelt. Die Körperhaltung verbessert sich und die Tiefenmuskulatur wird aufgebaut. Reformer Pilates ist somit die dynamischere, vielseitige Variante des Pilates mit präzisen, kontrollierten Bewegungen und anpassbarem Widerstand für jedes Fitnesslevel und jedes Trainingsziel.
Pilates mit Equipment: Mehr Abwechslung im Training:
Kommen wir noch zur letzten Pilatesvariante und zwar Pilates mit Equipment bzw. Kleingeräten. Am Besten geeignet für Pilates auf der Matte kann aber auch auf dem Reformer eingesetzt werden. Zum bekanntesten Zubehör gehört:
Fazit:
Alle der genannten Pilates-Varianten stärken den Körper und Geist durch kontrollierte, präzise Bewegung aus dem Powerhouse (Körperzentrum).
Kurz zusammengefasst:
Egal für welche Form du dich entscheidest alle haben gemeinsam, dass sie Kraft, Haltung, Balance und dein Körperbewusstsein verbessern.
Bis bald
Eure Annika und vianutri Team

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